Motocross: Fahrer des AMC Biberach fährt zweimal auf Platz zwei bei DM-Läufen im Schuttertal

BIBERACH (sz) – Paul Bloy ist bei den Läufen um die baden-württembergische und die deutsche Meisterschaft im Schuttertal erfolgreich gewesen. Auf dem engen Kurs im Schwarzwald gewann der Motocrosser des AMC Biberach in der Landeswertung beide Läufe. So war er für die DM-Läufe tags drauf gut in Fahrt.

In großer Hitze forderte der Kurs mit seinem großen Höhenunterschied die Fahrer aufs Ganze. Im ersten Lauf startete der 15-äjhrige Biberacher hervorragend und lag nach Runde eins bereits in Führung, seinen stärksten Konkurrenten Cato Nickel am Hinterrad. Ein kleiner Fahrfehler kostete Paul Bloy dann aber die Spitze. So wurde er Zweiter, wie auch im zweiten Wertungslauf, in dem Nickel „P-Boy252“ abermals keine Chance ließ: „Mit Platz zwei bin ich aber sehr zufrieden“ sagte er erschöpft nach anstrengendem Kampf. Vor dem letzten Lauf zur deutschen Meisterschaft im September belegt Paul Bloy in der Gesamtwertung ebenfalls den zweiten Platz.

Schwäbische Zeitung vom 10.7. 2018

Trial: Biberacher verbuchen acht Podestplätze beim achten und neunten BWJ-Lauf

SCHORNDORF (sz) – Erfolgeich unterwegs sind die Fahrer des AMC Biberach beim achten und neunten Lauf zur baden-württembergischen Jugendtrial-Meisterschaft (BWJ) gewesen.Bei sehr heißen Bedingungen in Schorndorf gab es einen ersten und zweiten Platz für Florian Ruedi, einen zweiten und dritten Platz für Jakob Krug und Lukas Kerler, einen  zweiten und vierten Platz für Linda Weber und einen dritten Rang für Peter Weber.

Der MSC Schorndorf hatte für alle Klassen sechs Sektionen gesteckt, die in vier Runden zu absolvieren waren. In den unteren Klassen waren die Spurpfeile zu leicht gesetzt, sowohl in den Klassen sechs und fünf gab es Stechen um die ersten Plätze. Am zweiten Tag wurde dann das Niveau in diesen Klassen etwas erhöht.

Ruedi lässt sich nicht bremsen

In der Klasse zwei hatte Florian Ruedi am ersten Tag etwas zu kämpfen. So schaffte er in der ersten Runde den Ansprung an ein Hindernis nicht, der Sprung geriet zu kurz und Ruedi scheiterte. Erst in der dritten Runde fand er zu seiner gewohnten Form, konnte aber den Rückstand nicht mehr aufholen und belegte den zweiten Platz. An Tag zwei ließ er von Anfang an keinen Zweifel aufkommen. Ein Motor-aus-Fehler in der ersten Runde bremste ihn zwar etwas aus, hielt ihn aber nicht auf. Runde drei und vier absolvierte er mit Null Fehlerpunkten und wurde somit mit deutlichem Abstand Erster.

In Klasse fünf leistete sich die dreizehnjährige Linda Weber einen einzigen Fahrfehler in Runde eins, alle anderen Sektionen fuhr sie mit Null. Dennoch erreichte sie nur Platz vier, da drei Fahrer  fehlerfrei blieben.  Auch an Tag zwei hatte sie in Runde eins einen Fehlerpunkt, als sie zwischen zwei Felsen eingeklemmt war und sich aus dieser Situation befreien musste. Die weiteren Sektionen bewältigte Weber fehlerfrei und wurde damit Zweite hinter Hannes Heidel aus Amtzell. Damit festigte  sie ihren Platz unter den besten fünf in der Gesamtwertung.

Bei den Betreuern erreichte Jakob Krug in Klasse 3B an beiden Tagen das Podest. Am ersten Tag verfehlte er knapp den ersten Platz, als er zwischen Felsen eingeklemmt seinen Fuß nicht mehr befreien konnte und eine fünf kassierte. Er wurde mit zwei Punkten Rückstand Zweiter. Auch an Tag zwei hatte er das Pech, zwischen zwei Hindernissen festzustecken, als er den anvisierten Felsen knapp verfehlte. Er konnte jedoch die letzte Runde komplett fehlerfrei fahren und erreichte somit den dritten Platz.

Bei Lukas Kerler in Klasse sieben lief alles rund. Er konnte sich am ersten Tag mit einem Punkt Vorsprung sich den dritten Platz sichern. Auch Kerler konnte eine Runde komplett nullen und wurde am zweiten Tag  Zweiter. Peter Weber in Klasse neun fuhr nur am ersten Tag mit und erreichte mit nur einem Fehlerpunkt den dritten Platz.

Die nächsten beiden Läufe finden kommendes Wochenende in Amtzell statt. Start ist an beiden Tagen um 11 Uhr.

Schwäbische Zeitung vom 3.Juli 2018

Trial Südklassik

UNTERTHINGAU (sz) – Trialfahrer Georg Strobel hat durch die Plätze zwei und drei beim sechsten und siebten Lauf zur Südklassik - Serie seine Führung in der Klasse der Twinshock-Fortgeschrittenen deutlich ausgebaut. Matthias Leitritz wurde am zweiten Tag Dritter.  Michael Strobel, der nur am zweiten Tag fahren konnte, ging durch seinen Sieg knapp in Führung in der Gesamtwertung bei den Twinshock- Experten.

Da das Südklassik Trial in Unterthingau sehr kurzfristig anberaumt wurde, hielt sich die Starterzahl in Grenzen. Das Trial Team Garmisch Partenkirchen organisierte das Trial in Kooperation mit dem AMC Unterthingau, der parallel dazu  sein Alpenpokal-Trial ausrichtete. Die Sektionsbauer des Trial Team GAP und Georg Strobel vom AMC Biberach bauten neun Sektionen, eingebettet in einen sechs Kilometer langen Rundkurs. Nur sehr wenige Spurpfeile waren in den Sektionen zu finden, die Schwierigkeit ergab sich aus dem Gelände selbst mit seinen Waldhängen, Wurzeln und Natursteinen. Gefahren wurden an beiden Tagen drei Runden. Am zweiten Tag wurden die Sektionen etwas verschärft, aber die Punktezahl wurde deswegen nicht höher.

Georg Strobel (Klasse Twinshock-Fortgeschrittene) leistete er sich am ersten Tag eine Fünf und konnte nur dank einer höheren Anzahl an Nullsektionen den zweiten Platz erreichen. An Tag zwei wurde er mit nur zwei Fehlerpunkten  und einer Nullrunde Dritter.

Matthias Leitritz und Michael Strobel fuhren an Tag zwei in der Klasse Twinshock-Experten. Leitritz verbesserte sich in jeder Runde um einen Fehlerpunkt und erreichte Platz drei. Michael Strobel konnte die letzte Runde nullen und erreichte damit Platz eins.

Die nächste Südklassik-Veranstaltung findet Ende Juli in Kiefersfelden statt.

Schwäbische Zeitung vom 28.6.2018

 

BIBERACH (sz) – Nach einem zweiten Platz in der Qualifikation  zum ADAC-Motocross-Junior-Masters-Lauf in Bielstein (Nordrhein-Westfalen) hat der Biberacher Paul Bloy in den Wertungsläufen großes Pech gehabt. Zwar gelang es ihm, sich im ersten Wertungslauf in der Spitzengruppe zu halten. Doch sein Konkurrent Camdan McLallan aus Südafrika fuhr ihm von hinten in die Maschine mit einem Sturz als Folge.

„Ein großes Foul“, kommentiert Paul Bloy alias „P-Boy252“ im Anschluss. Am Ende des Felds nahm er die Fahrt wieder auf und kämpfte sich bis zur Zieleinfahrt mehr als 30 Plätze nach vorn und wurde Zehnter.

Im zweiten Rennen hielt sich der 15-jährige vom AMC Biberach lange in den Top Ten, rutschte beim Angriff auf die Spitzenplätze dann aber weg und ging zu Boden. Der Motor seiner KTM sprang zögerlich an und Bloy fand sich im hinteren Feld wieder, erreichte nach starkem Kampf abermals Platz zehn. In Anbetracht dieses Rennpechs ist der Gesamtrang neun vom Wochenende zwar zufriedenstellend. Es wäre aber mehr drin gewesen. Nach drei von sieben Läufen der Rennserie liegt Bloy damit auf Rang fünf der Rennserie.

Lob zollte ihm sein Trainier Michael Kartenberg: „Paul hat gezeigt, dass er das Tempo der Spitze gut mitgehen kann. Da die Jungs vorne alle unter professionellsten Bedingungen arbeiten, ist das eine Super Leistung.“ „P-Boy 252“ müsse nun mental stabiler werden und weiter an Kondition und Fahrtechnik arbeiten.

Schwäbische Zeitung vom 27.6.2018