Dieses Jahr wagt sich ein weiterer Fahrer des AMC Biberach auf die Strecken der GCC. Lukas  Kerler fuhr bei seinem Debut in Triptis auf den achten Platz. Thorsten Roth wurde Zwölfter, Larissa Mayer fuhr auf den 22. Platz.

Der traditionelle Auftakt der Serie beim MSC Triptis war geprägt vom Aprilwetter. Schnee und Sonne wechselten ab, es blieb jedoch dauerhaft kalt für die rund 800 Starter an beiden Tagen.

Die Strecke verlief auf der sandigen Motocross-Strecke, es hatte aber auch Waldpassagen und einen Acker zu befahren.  Larissa Mayer startete in der mit 29 Fahrerinnen starkbesetzten Klasse MX Women. Die Fahrbedingungen waren noch recht gut, es war frisch aber trocken. Larissa Mayer kam zwar vom Start gut weg, hatte aber in den ersten drei Runden Schwierigkeiten ihren Rhythmus zu finden. Da sie die Strecke noch nicht kannte, setzte sie ihre Sprünge ein paar Mal zu kurz und landete im Gegengraben, was sie viel Kraft kostete. Nach 45 Minuten zeigte sich die Sonne kurz, aber 15 Minuten fing es an zu schneien und für die Fahrer wurde es ungemütlich. Trotz warmer Kleidung wurde es Mayer vor allem an den Händen kalt, was ihr in engen Passagen zum Verhängnis wurde. Sie bremste ihr Motorrad ein paar Mal aus, da die kalten Finger einfach nicht mehr zu machen wollten oder nur verzögert reagierten. Hinzu kam, dass ein anderer Fahrer ihr noch vor das Vorderrad fuhr und sie abräumte. Nach eineinhalb Stunden Fahrzeit, komplett durchgefroren und am Ende ihrer Kräfte versuchte sie ihr Motorrad gegen den Hang hochzuheben. Danach ging kräftemäßig nichts mehr, sie versuchte nur noch ins Ziel zu kommen, was ihr nach zwei Stunden und 18 Runden mit dem 22. Platz gelang.

Lukas Kerler startete in der mit 28 Startern besetzten Klasse Beginner Light. Er hatte einen guten Start erwischt, kam als Vierter vom Start weg. Er hat sich in den ersten Runden ein bisschen vertrödelt und so verlor Kerler einige Plätze. Er fand dann aber recht schnell zu seinem Rhythmus und machte wieder ein paar Plätze gut. Am Ende konnte er nach einer Stunde und neun Runden auf Platz acht fahren. „Bisschen mehr wäre schon noch drin gewesen, aber fürs erste Rennen bin ich ganz zufrieden“ ist sein Resümee vom Wochenende.

Thorsten Roth startet in der Klasse XC Pro2. Auch hier hatten 29 Starter genannt. Er hatte das Pech in einem der letzten Rennen des Tages und aus der zweiten Reihe zu starten. Die Strecke war durch den Schnee und die vielen Fahrer vor ihm ziemlich zerfahren. „Alles war komplett zerfahren und verbombt, es hatte ein Loch nach dem anderen“. Nach dem Start war Roth Siebzehnter. Es waren sehr schwere Bedingungen und eine harte Strecke für ihn, da sie ihm überhaupt nicht lag. Er hatte zwei Stürze und musste mehrmals die Brille wechseln, da sie ständig anlief und die Sicht beeinträchtigte. Roth beendete das Rennen nach zwei Stunden und ebenfalls 18 Runden als Zwölfter, ist mit seinem Ergebnis aber nicht zufrieden. Beim nächsten Lauf in Walldorf im Mai will er mehr geben und unter die Top Ten fahren.